Die Flow-Akademie ist eine ZukunftsAkademie für vitalen Flow. Sie setzt sich für die Vitalität der Zukunft ein, und für die Zukunft der Vitalität. Sie bietet Vorträge, Kurse und Seminare sowie Coaching an. Ihre Spezialität ist die Ausbildung zur Flow-Meisterschaft. Meisterschaft bedeutet, in hoch professioneller Weise mit dem Flow-Prinzip in Führung, Kommunikation, Pädagogik, Erziehung oder Beratung arbeiten.

Die Flow-Akademie ist eine Bildungsinstitution. Ihr Ziel besteht darin, in unserem Bildungssystem neben Ausbildung und Bildung auch die Zukunftsbildung zu etablieren. Dabei ist sie in der Lage,
nicht nur Ratschläge, sondern ganz konkrete, alltagswirksame Instrumente anzubieten.

Die Themenliste der Flow-Ausbildung gibt eine Übersicht über die Erkenntnismodule und die Werkzeugmodule.  Sie beruhen auf jahrzehntelanger Erfahrung und auf einer solid ausgearbeiteten Philosophie. Vor allem geben die Werkzeugmodule nicht nur Empfehlungen ab "wie es sein soll", sondern stellen ganz praktische Methoden und Stratageme zur Verfügung, wie etwa "Drohungen in Einladungen verwandeln", oder "Anerkennung ist stärker als Lob, Lohn und Strafe"  oder "Elegant ein Nein in ein Ja verwandeln". 
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Flow tritt in der ressourciven Praxis als Drilling auf:
  • Flow aktivieren. -  Im technischen Bereich ist es der elektri- sche Strom, der alle modernen Prozesse in Gang setzt. Im Bereich des Lebens ist es die Zirkulation von vitaler Ener- gie, die Leben in Gang hält. -  €nergie fliesst, das Leben    liebt uns! Flüsse und Strömungen sind der Stoff, aus dem die Wirklichkeit gewoben wird.
  • Ressourcieren statt nur fordern.  -  Unsterblichkeit aus den Exsourcen. Das sind existentiale Quellen, die nie versiegen und nicht austrocknen, z.B. Anerkennung statt Lob und Strafe; Grosszügigkeit, Geborgenheit, Kreislauf des Gebens, echte Gelassenheit.
  • Stratageme mit ihrer pfiffigen Weisheit nutzen.  -  Konse- quente Zuvorkommenheit. Auch grosszügiges Geben hat souverän zu geschehen, um sich nicht ausnutzen zu lassen.




Die Ausbildung zur Meisterschaft im Flow 
enthält drei Bereiche mit jeweiligem Diplom-Abschluss:

1.
Flow-Profi, Professionelle(r) Flow-PraktikerIn. Die professionelle Fertigkeit, dem Flow in
      der eigenen persönlichen und beruflichen Praxis verlässlich Einlass zu verschaffen.

2. Flow-InstruktorIn, Flow-LehrerIn, Flow-TrainerIn. Die Fertigkeit, Flow-Praxis zu unterrichten.

3. Flow-Experte(in). Die Könnerschaft, selbst in schwierigsten Situationen dem elegantesten und
      effizientesten Weg Raum zu verschaffen, auch bei Konflikten von Dritten.

Flow-Pädagogik
heisst: In Erziehung, Schule und Ausbildung gibt es neben dem traditionellen Weg (Leistung, Methodik) und dem humanistischen Weg (autonome  Entwicklung, Person im Zentrum) einen dritten Weg, um Lehren, Entwickeln und Lebensbildung zu gestalten: Der Weg, der durch die Flow-Linien angebahnt wird, schafft in allen Lebensprozessen ein sehr dynamische Realität. Das ist heute gerade für die Erziehung eine willkommene und machtvolle Innovation. Erziehung ist die zentrale pädagogische Aufgabe, weil hier der Mensch nicht nur als Individuum, sondern als Generation verstanden wird, das heisst als In-ein-ander-Folge von Urahnen, Ahnen Eltern, Kinder, Enkel und Urenkel, die eine einzige Gemeinschaft bilden. Erziehung heisst gegenseitige Einpassung und Anpassung, sodass intensivere Wirklichkeit entsteht.

Flow-Führung heisst: Führung (Betrieb, Personen, Selbstgestaltung) braucht Formen von vitaler Energie. Wenn Schwung entsteht, läuft es gut. Härte blockiert oder bremst alle Prozesse. Führung heisst, jedem Detail seinen präzisen  Platz geben und zugleich in einen Raum von Atmosphäre stellen. Führung stellt Stimmigkeit von Gegenwart und Zukunft, von Einzelheit und dem grossen Ganzen her.

Flow-Kommunikation heisst: Kommunikation geschieht nicht nur zwischen Menschen, über ein Thema mit einem praktischen Ziel. Es zirkulieren in jeder Kommunikation auch Erwartungen und Interessen, Versprechen und Forderungen. Flow-Kommunikation sorgt dafür, dass diese Kreisläufe mit Schwung und Attraktivität gefüllt werden, und dadurch leichter zum Erfolg führen. Für eine Flow-Praxis, die auch die pfiffiger Kommunikation und das zuvorkommende stratagemische Denken mit einbezieht.

Die stratagemische Kombination:
Das spezifische Phänomen der vitalen Energie-Formen ist der Flow. Kombiniert mit der ressourciven Ursprünglichkeit und den Stratagemen ergibt dies eine starke und sehr innovative Praxis in den Bereichen von Kommunikation, Führung und Pädagogik. Stichwort ressourciver Drilling, Beispiel Ressourcive Pädagogik.

Zur Geschichte der Flow-Akademie 
Vorläufer der Flow-Ausbildung   
Seit wann gibt es Ausbildungen zu Flow-Profis?   


 

Stufen der Ausbildung


> Mehr zur Flow-Ausbildung   

Die Flow-Akademie ist eine ZukunftsAkademie für vitalen Flow. Damit Flow und Zukunft blühen, braucht es einen Austausch zwischen Menschen, die ihr Vorgehen nicht auf Rechthaben (= Vergangenheits-Zentrierung) und nicht bloss auf augenblickliche Befindlichkeit (ich bin, ich brauche, Gegenwartszentrierung) abstützen sondern auf den Fluss der Begeisterung.

Jeder Satz, jeder Gedanke aktiviert oder bremst Flow und fördert oder verhindert Zukunft. Die Welt ist nicht das, was ist, und nicht das, was war, sondern vor allem ist sie das, was aus der Lust der Lebendigkeit, dem Flow entsteht. Zukunft entsteht aus dem Feuer unseres Engagement, aus unseren verbindlichen Visionen und aus der klaren Bewusstheit, die bis in die Details reicht.

Diese Meisterschaft im Flow können Interessierte erreichen, dank der erprobten Methoden, der wissenschaftlichen Bewährtheit und der Weisheit, die auf eine 2'500 jährige Tradition des Dao gründet.

Leiter:         PD DrDr. J. Gasser                    > Kontakt

Geschichte der Flow-Akademie


Personale Vorarbeiten
Seit 1970 erforscht und unterrichtet Johannes Gasser die Grundlagen der vitalen Formen von Energie, deren gemeinsamer Nenner der Flow ist: Einfluss von Ressourcivität, Ursprünglichkeit, Bewusstsein und Denkformen. Er sucht nach Wegen, wie auch das Prinzip des Dao und des Wu-Wei (handeln durch nicht-handeln) explizit und direkt in unseren Breiten Anwendung finden kann.

1984 Eröffnung der ersten philosophischen Praxis in der Schweiz. Hier geht es darum, die Kraft der Sinnhaftigkeit, des Denkens und der Bewusstwerdung für die Getaltung der eigenen Lebenspraxis nutzbar zu machen.

Seit 1984: Aktiver Einbezug der vitalen Energieformen und ihrer yogisch-indischen Praktiken. Ausarbeitung der vitalen Wucht, die den Dynamiken des Unbewussten zugrunde liegen. Einbezug in Forschung, Lehre und für bewusstseins-medizinische Methoden (Sophrologie) und deren heilende Praxis.

1989 Präsentation der ersten Habilitationsarbeit "Ur und Man" über das Prinzip und die Kraft von Ursprünglichkeit und Durchschnittlichkeit. Hier wird das Prinzip der Exsourcen (der existentialen Ressourcen - des Ur) von einem philosophischen Standpunkt aus beschrieben.


1989 erster praktischer Weiterbildungskurs, der auf den Prinzipien des Flow aufbaut: "Kritisieren ohne zu verletzen."

Institutionelle Verankerung
1993 beginnt die institutionelle Geschichte der Flow-Akademie. In diesem Jahr wird
das Institut für HumanEnergie gegründet mit dem Ziel, Hintergrund, Philosophie und Anwendungen der vitalen Energien zu erforschen und praktische Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Das Institut bietet Aus- und Weiterbildungen in der Flow-Praxis an. 1994 wird das Institut im Handelsregister eingetragen.

2001 werden die praktischen Kurse, Seminare und Ausbildungen einer eigenständigen Organisation übertragen, der Akademie Energon. Sie wird juristisch als GmbH organisiert. Der Name "Energon" steht für das Prinzip der vitalen Energie, die als Partnerin des Bewusstseins die Wirklichkeit schafft.

2002 wird der Name in ZukunftsAkademie Energon geändert. Seither versteht sich die Akademie auch als Institution der Zukunftsbildung.

2006 stellt die Akademie das Grund-Thema des ursprünglichen Flow ins Zentrum. In diesem Jahr tritt auch die GasserSchule unter dem Motto "Go with the Flow" auf.

2007 verwendet die Akademie den Internet-Namen www.flow-akademie.ch.
Als Flow-Akademie versteht sie sich als Spezialistin für Flow und dessen Einsatz. Kurz gesagt ist sie eine Zukunfts-Akademie für vitalen Flow.

2011 erhält die Bildungsinstitution für Flow einen neuen juristischen Träger, der den Flow auch explizit im Namen trägt: Flow-Akademie GmbH. Der Name des Flow ist nun das umfassende Konzentrat von vitalen Energien und Zukunftsbildung, von Bewusstheit und der ressourciven Macht des Dao.

Mit dieser Tradition seit 1993 ist die Flow-Akademie die innovative und erste Institution, welche die Praktiken und Weisheiten des Flow in einem Ausbildungsgang verfügbar macht.

Flow-Ausbildung ist sehr innovativ

Im Jahre 1993 begann die Aus- und Weiterbildung in Flow-Praxis. Damit begründet die Flow-Akademie  dank der Zusammenarbeit mit dem Institut für HumanEnergie in Europa die Tradition, Ausbildungs-Gänge für die Flow-Praxis anzubieten. Es gibt viele Bildungsformen, die lehren, wie Tai-Chi, Yoga oder Feng-Shui für die eigene Entwicklung genutzt werden kann, um für das eigene Leben die Kraft des Dao und seines De zu nutzen. Die Innovation bestand 1993 darin, Prinzipien und Methoden des Flow in den Bereichen von Kommunikation, Führung, Pädagogik und Erziehung praktikabel zu machen.

Dabei geht es darum, die Kraft des Flow auch im Umgang mit anderen Menschen und vor allem für andere Menschen verfügbar zu machen, selbst für jene, die einer Erziehung widerwillig gegenüber stehen oder sich dagegen sträuben. Den ersten Kurs in die Richtung einer solchen Ausbildung begann Johannes Gasser im Jahre 1989, als er den Kurs anbot "Kritisieren ohne zu verletzen". Niemand hat es gerne, kritisiert zu werden. Der Kritiker riskiert also, den Kritisierten zu verletzen, selbst wenn er dies nicht will. Unter Einsatz der Flow-Prinzipien des Dao ist Kritik erfolgreich, ohne das Gegenüber zu verletzen. Im Gegenteil.

Der hohe Lebens-Nutzen der Flow-Praxis für den Umgang von Menschen miteinander und untereinander beginnt nun langsam auch von anderen Ausbildungs-Organisationen erkannt zu werden (Status Ende 2011). Seit 2010 gibt es in Deutschland eine Flow Akademie, die sich auf das psychologisch gefasste Konzept von Csikszentmihalyi stützt. Sie bietet eine Fortbildung zum Flow-Coach an. Für “Coaches, Trainer, Psychologen, Mentoren, Führungskräfte und weitere professionell Interessierte erschließt [sich] ein zusätzliches Modul zu ihrer abgeschlossenen Ausbildung” (Zitat Webseite) .

Seit 2006 gibt es die Andrea-Kutsch-Akademie in Deutschland, die als erste in Europa einen Ausbildungsgang für den gewaltfreien Umgang mit Pferden anbietet, der auf die Methoden und Erkenntnisse von Monty-Roberts setzt. Pferde lassen sich leichter auf die Gewaltfreiheit des Flow ein, weil sie keine Vorurteile, sondern "nur" Ängste haben.

Monty Roberts praktizierte seine Methode  während 40 Jahren im Geheimen, bis sein Vorgehen Anerkennung fand. Er ist der Erste im westlichen Kontext, der Flow nicht psychologisch verstand, sondern explizit mit den Gesetzen arbeitet, die dem vitalen Energie-Fluss zuzuordnen sind, und der damit im Bereich der Erziehung von Pferden arbeitet. Die Schweizerische Flow-Akademie ihrerseits bietet Wege, um den Flow in Kommunikation und Erziehung von Menschen einzusetzen, selbst wenn diese nicht nur Ängste, sondern auch Vorurteile aufweisen.

Monty Roberts spricht jedoch nicht von Flow, sondern von “Equus”, der Pferdesprache (equus = lateinisch = Pferd), die er entschlüsselte und explizit artikulierte. Dank Equus spricht er in jener Sprache zum Pferd, die das Pferd versteht. Der vitale Flow-Aspekt dieser Sprache besteht darin, dass sie Einladungen ausspricht statt Drohungen, und dadurch die Zuneigung der Pferde gewinnt. Monty Roberts bildet auf seiner Flag is Up Farm seit den späten 1990er Jahren Pferdetrainer nach seiner Methode aus. Im Jahre 1999 gründet er das Monty Robets International Learning Center.

Zu der anderen Sprache "Equus" sagt Andrea Kutsch: 
Frage: “Wie ist es für Sie, wenn Problempferde zu Ihnen kommen und Sie sie dann heilen können? “
Antwort: “Es ist für mich das Schönste auf der Welt. Das Einzige, was noch schöner ist: Dieses Wissen anderen Menschen beizubringen, damit sie es dann selbst anwenden können.”
Frage: “Wie kann ein Pferd überhaupt so verstört werden?”
Antwort: “Die Situation des Pferdes ist mit dem Aufenthalt in einem anderen Land vergleichbar: Wenn niemand unsere Sprache spricht und wir uns deshalb mit niemandem verständigen können, dann würden wir auch irgendwann verstört werden.“ (Zitat:
http://www.morgenpost.de/schueler/article1154089/Brandenburgs_Pferdefluesterin_lernte_bei_Monty_Roberts.html)

Kennen Sie weitere Ausbildungszentren für Flow-Praxis, so teilen Sie es uns doch bitte mit.

Vorläufer der Flow-Ausbildungen

Eine kurze Übersicht, über die Zeittafel, um zu sehen, wann in heutiger Zeit Ausbildungsinstitutionen für Flow-Praktiker gegründet wurden, und wie der zeitliche Kontext lautet.

3000-2000 v. Christus: Ba und Ka sind unsterbliche Seelenteile des alten Ägyptens. Ka ist die Quelle
              der Lebenskraft und geht keine Verbindung mit dem Körperlichen ein, Ba schon.
600 bis 400 vor Christus: Laozi, Dao De Jing: Geburt des Daoismus
600-500  vor Christus: Aufkommen des Jainismus-Religion in Indien.
               Ahimsa = Gewaltlosigkeit, resp. Gewaltfreiheit,  ist ein zentrales Prinzip. Dessen kosmische
              Bedeutung beruht auf den Gesetzen des vitalen Flow
6. Jahrh. v. Chr. Laozi schreibt (?) das Buch: Dao De Jing. DAO ist das Prinzip der kosmischen
              Ursprünglichkeit. DE ist das Prinzip des energievollen, aber sanften Flow
463 - 483  v. Chr. Gautama Buddha begründet die Lehre der Erleuchtung durch die Kraft des
           Bewusstseins und der persönlichen Einübung (Atem, Meditation)
2-33 n. Chr. Jesus heilt durch Flow und predigt den Flow durch Liebe. Er schafft es, dank der Verbindung
           zum Flow  und dem Ursprung von Flow, zu sterben und nachher ins Leben zurückzukehren.
495 nach Chr.  Gründung des Shaolin-Klosters. Ausbildung der Kampfkunst auf der Basis von Chi-Gong.
               Bewusstsein verändert körperliche Eigenschaften
Die yogischen Praktiken in Indien und Chinas Chi-Medizin, z.B. in Akupunktur, bauen seit Jahrtausenden
               auf den lebensspendenden Kräften des Flow auf.
Zentral sind auch die Strömungen des Stoizismus, der die Gelassenheit als konstituierendes Merkmal des eigentlichen Lebenserfolges sieht. Auch die Ich-Philosophie, ausgehend von Montaigne, Descartes, Fichte, ist zu ergänzen durch das Konzept des Nicht-Ich, das sehr viel der östlichen Philosophie verdankt.

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Pädagogische, spirituelle, psychologische Vorläufer
1840      Friedrich Fröbel macht die "Erfindung" des Kindergartens. Gemäss dem Gärtnerprinzip
               ist es das Beste für Kinder, wenn sie wie Pflanzen in einem Garten aufgezogen werden
1877     Helena Petrovna Blavatsky publiziert das Buch Isis entschleiert (Isis Unveiled). Hier werden
              Geheimlehren aus verschiedensten spirituellen Traditionen öffentlich zugängig gemacht.
              Flow wirkt aus dem verborgenen Urgrund, darüber zu reden geht nicht. Aber damit umgehen
               schon, wenn es eine besondere Weisheit beinhaltet. Der damalige Versuch nannte sich
               “Theosophie” und bezog sich auf die persönliche Entwicklung             
1907      Maria Montessori eröffnet in Italien die Casa dei Bambini für sozial schwächere gestellte Kinder.
               Durch gestaltete Materialien wird die Aufmerksamkeit in Bann gezogen: Polarisation der
               Aufmerksamkeit.
1920      Kurt Hahn plädiert für die schöpferischen Leidenschaft in der Erziehung:
               Gründung internat Schloss Salem
1920er  Jahre: Die Ideen des Daoismus werden durch den Philosophen Hermann Graf Keyserling
               verbreitet
1921      A. S. Neill gründet in England die demokratische Schule Sommerhill. Die freie Selbstverwaltung
               soll den Weg den Weg in das echte Lernen ebenen. Diese Strömung schafft ein pointiertes
               Korrektiv der autoritären Erziehungsformen. Flow ist weder freie Selbstverwaltung noch harte
               Fremdverwaltung, auch kein Kompromiss der beiden
1936     Alan Watts publiziert The Spirit of Zen
1938     Wilhelm Reich publiziert das Buch “Die Bione”. Damit beginnt er, zu zeigen wie der Energie-Ansatz
               im Körperbereich wirkt. Er begründet die Psychotherapie der Bio-Energetik
1939      Hugo Kückelhaus schafft die „Allbedeut“-Spielzeuge (Greiflinge für Kleinkinder).
               Er zeigt später, wie wichtig Allsinnlichkeit für die erzieherische Entwicklung ist
1960      Der indische Yogi Maharishi Mahesh bringt seine Transzendentale Meditation nach Deutschland.
                Das Bewusstsein in seinen subtilen Formen ist ein Zwilling des Flow
1963      Die kanadischen Forscher E. McCulloch und J. Till entdecken im Knochenmark
               von Mäusen blutbildende Stammzellen. Stammzellen sind in der Lage sich zu jeder Art Zelltypus
               zu entwickeln. Analogie zum Flow: Ressourciver Flow ist jene Energieform, die in jede beliebige
               Differenzierung von Taten, Kräften und Lebenslagen einfliessen und diese förderlich
              gestalten kann. Eine Eigenschaft das DAO DE  und des Ressourcierens
1976     Fritjof Capras publiziert das „Das Tao der Physik“
1993     Peter Schellenbaum gründet das Institut für Psychoenergetik im Tessin. Er erweitert den
               psychoanalytischen Ansatz von Jung durch das Prinzip der Energie

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Flow-Ausbildung & Flow: Kontext und Zeitraster ihrer Geschichte

1935      * Monty Roberts in Kalifornien
1940er Jahre: Monty Roberts entdeckt das gewaltlose Flow-Prinzip der Einladungen.
               Basis ist der vitale Flow der Pferde. Er braucht den Namen "Flow" nicht und nennt seine Methode
              die Sprache "Equus" (equus = lateinisch = Pferd). 40 Jahre lang arbeitet er heimlich mit dieser
               Methode. Neue Paradigmen werden nicht mit offenen Armen empfangen.
                Die Sprache, die das Lebewesen spricht, lenkt die Begegnung. Die Sprache das Eigentlichen ist
                für uns lernbar
1943     * Johannes Gasser in der Zentralschweiz
1945     Der Bildhauer Alberto Giacometti beginnt, seine schlanken langen Figuren zu modellieren.
              Seiner Auffassung nach ist das Wahre nie vollkommen: “Eine vollkommene Figur ist eine
              Niederlage”. Flow ist die sich stets neu materialisierende Sehnsucht nach dem Grossen
1948      Gandhi, der Kämpfer für Unabhängigkeit durch Gewaltlosigkeit (= ahimsa), wird in Neu Delhi,
               Indien, erschossen. Fundamentalisten finden Flow hässlich
1949     eröffnete Arno Stern in Paris eine Academie du Jeudi, wo die Kinder einfach malen konnten.
              '
Der natürlichen Spur folgen, sonst nichts', war die Devise. Publikationen:
              Der Malort. Daimon, Einsiedeln 1998 und  Die natürliche Spur. Wenn die Mal-Lust nicht zu
               Werken führt
.  Freiburg 2001. Die natürliche Spur heisst, der unverfälschten Linie des
               Flow folgen
1950er  Yoga beginnt als Hata Yoga im Westen Fuss zu fassen. Flow ist körperlich. Körper ist Leib ist Flow
1962     Peter & Eleen Caddy und Dorthy McLean beginnen, in Findhorn auf einem unfruchtbaren Stück
              Land Pflanzen und Gemüse von erstaunlicher Größe zu züchten. Mit Hilfe der Devas (Naturgeister)
             gelingt es ihnen, die vitale Kraft der Pflanzen (= Flow) zu steigern und unglaubliche Ernten
             einzufahren.
1960    Der indische Yogi Maharishi Mahesh bringt seine Transzendentale Meditation nach Deutschland.
             Das Bewusstsein in seinen subtilen Formen ist ein Zwilling des Flow
1960er Jahre: James Lovelock formuliert die Gaia-Hypothese. Die Erde im Ganzen sei eine Form von
            Lebewesen.  Naturwissenschaftliche Entdeckung des Flow-Grundsatzes, dass alle Realität,
            auch die materielle, durch Lebendigkeit wirklich und wirksam wird.
1960er  Hippie-Bewegung, Friedensaktivisten beginnen viel Terrain zu gewinnen. Suche nach der
              hohen Spiritualität Indiens als Teil eines neuen Weges
1967     Ilya Prigogine, Physikochemiker, beschreibt die dissipativen Strukturen. Damit beschreibt er
              das Streben von Lebewesen negentropische Zustände jenseits vom Gleichgewicht
              einzunehmen. Das führ zu einer Erhöhung von Komplexität durch Zufuhr von Energie von aussen.
             Das ist eine analoge Beschreibung zur Fähigkeit des ressourcierenden Flow, aus bestehenden
            (guten oder schlechten) zustände, mehr lebendigen Reichtum zu schaffen
1968      Martin Luther King, Bürgerrrechtler mit Gewaltlosigkeit, wird in Memphis, USA, erschossen.
             Gewalt ist keine Lösung, schafft aber Sensibilität
1970    Lynn Margulis, Mikrobiologin, weist nach, dass die Evolution durch Kooperation und nicht durch
             Krieg vor sich geht. (Publikation: Origin of Eukaryotic Cells). Die Endosymbionten-Theorie zeigt
             dass nicht einfach Selektion, sondern Kooperation von Zellen einen höheren Organismus
             hervorbringen. Flow ist grundsätzliche Förderlichkeit zu mehr.
20xx     Wann wird die Biologie die Provolution entdecken? Provolution = Evolution in Richtung mehr
             Reichtum? Provolution ist in der Flow-Pädagogik bekannt als die grundsätzliche Lust,
            nach mehr zu streben. Das gibt die viergestufte Evolution:
            Selektion - Exaptation -  Kooperation - Provolution
1971     Johannes Gasser beginnt mit dem daoistischen Dao De zu forschen und zu arbeiten
1972     wird die Findhorn Foundation  gegründet und bietet Kurse an. Flow als Synchronisation
              der persönlichen Lebensführung mit dem Wirken der Kräfte in der Natur.
1973     Boszormenyi Nagy publiziert “Invisible Loyalties” (Unsichtbare Bindungen). Das Buch beschreibt
              die unerhörte Kraft der generativen und familiären Zusammengehörigkeit. Hier werden
              erstmals Strukturen des Zusammengehörens beschrieben, die nicht psychologisch sind,
              sondern zum Kreislauf der vitalen Existenz gehören. Anerkennung ist stärker als Lob und Lohn. Allparteilichkeit ist zentrales Element, und in Flow-Agogik unverzichtbar
1975     publiziert Csikszentmihalyi Mihalyi  sein Buch über Flow unter dem Titel: Beyond
              Boredom and Anxiety - The Experience of Play in Work and Games
. 1985 Deutsch unter dem
              Titel: Das Flow-Erlebnis.  Jenseits von Angst und Langeweile: im Tun aufgehen
               Das Flow-Erleben ist die psychologische Erfahrung des Spielerischen, und das Spiel ist ein
               Ausdruck des Eigentlichen
1980     Dr. Jeanine Lafontaine publiziert ihre Lernzeit bei den philippinischen Heilern: “Le Medecin
              des trois corps” (Arzt der drei Körper). Flow gestaltet als vitale Energieform die Gesundheit,
               Krankheit und Heilung des Körpers
1980    Marilyn Ferguson publiziert The Aquarian Conspiracy (Die sanfte Verschwörung). Die vielen
               verstreuten Einzelnen haben weltweite Wirkung, wenn sie vom selben Geist getragen sind.
               Hinweis darauf, dass Flow ist kein Prinzip ist, sondern eine Inkarnation im einzelnen Individuum
1980er Jahre: Fred Donaldson erforscht das ursprüngliche Spiel bei Wölfen, anderen wilden Tieren, 
               Kindern und Jugendlichen. Diese ursprüngliche Spiele folgen den Fliessgesetzen des Flow.
               Spielerisches Vorgehen ist ein tätiger Ausdruck dessen, was eigentliche Wirklichkeit ist
1984     gelingt Andreas Vollenweider (Schweizer Musiker) mit seinem Album «White Winds» der Sprung
               in die US-amerikanischen Charts, gleichzeitig für die drei Kategorien von Pop, Klassik und Jazz.
               Musik als Synchronisation der tiefen Verbundenheit im Eigentlichen. Stil übergreifend, ergreifend
1989     Monty Roberts wird von der Queen Elizabeth II. nach England eingeladen.  Er, der Praktiker
              der Einladungen, wird seinerseits von ihr eingeladen, seine Methode an die
              Öffentlichkeit zu bringen
1989     Johannes Gasser bietet explizite Kurse in konkreter Flow-Praxis an (Kritisieren ohne zu verletzen;
              Kommunikation).
Die Urlinie des Eigentlichen gibt den Weg vor, schlicht und einfach, hoch subtil
1989     gewaltloser Fall der Berliner Mauer. Auch politisch tritt Flow als Gross-Akteur auf.
              Markantes Zeichen für den Beginn des neuen Zeitalters. Konsequenter Flow ist ein Kernelement
              das neuen Paradigmas  
1992     Herro von Senger, Chinaspezialist, publiziert den ersten Band von: Stratageme. Lebens- und
              Überlebenslisten aus drei Jahrtausenden
. Ohne Stratageme ist eine konkrete, effiziente
               Flow-Praxis in Erziehung, Pädagogik, Kommunikation und Führung nicht machbar            
1993     Gründung des Instituts für HumanEnergie (Schweiz). Forschung sowie Aus- und Weiterbildungs-
              Kurse auf der Basis des vitalen und existentialen Flows.
1993    publiziert Fred Donaldson: Playing by Heart: The Vision and Practice of Belonging.  Auf Deutsch:
              Von Herzen spielen. Die Grundlagen des ursprünglichen Spiels. 
Zugehörigkeit, Ursprünglichkeit
              und spielerischer Umgang sind Zeichen dafür, dass ursprünglicher Flow aktiviert wird
1996    gründet der indische Arzt Deepak Chopra  zusammen mit dem Neurologen David Simon das
              Chopra Center for Wellbeing in San Dingo. Hier werden westliche Medizin, ayurvedische
              Medizin und dynamische Meditation in den Kontext der heilenden Flow- Wirkungen gestellt
1996     Wahrheitskommission unter Bischof Desmond Tutu in Südafrika von Nelson Mandela eingesetzt.
                Nicht Tadel und Strafe, und auch nicht Rache, sondern schlichte Wahrheit ist der Katalysator,
                der die Wende hin zur Reinheit und tiefen Befreiung bringt
Späte 1990er Jahre:  Monty Roberts bietet Kurse für Pferdetrainer an
1999     Gründung des Monty Roberts International Learning Centre (Kalifornien)
2001     Gründung der Dr. Gasser Flow-Akademie (Schweiz): Ausbildung zum Profi-Flow-Praktiker
              und Flow-Lehrer
2001     Die Uno beschliesst, den 21. September jeweils als Weltfriedenstag zu feiern.
              Seit 1981 wurde der Eröffnungstag der Uno als Internationaler Friedenstag gefeiert.
              In der komplexen Welt von heute sind Kriege nur Verlustgeschäfte. Frieden erhält seinen
              symbolisch Platz in der Organisation der vereinigten Welt. Flow verbindet den Frieden
              mit dem dynamischen, innovativen Motor der Lebendigkeit.
2004    Gründung der GasserSchule. Anwendung der Flow-Prinzipien für die vier Plattformen:
              Unterricht für Kinder, Elternmeisterschaft, Lehrer-Fortbildung, Schul-Forschung
2004    spielt A. Vollenweider in Südafrika;  seine Musik entspricht auch dem afrikanischen Empfinden.
             Er komponiert und spielt auf seiner Harfe eine Musik gegen Gewalt, für Frieden und 
             Verständigung: Musikalische  Wucht des sanften Flows, der die tiefe Sehnsucht von Menschen
             aller Couleur aktiviert
2006   Gründung der Andrea-Kutsch-Akademie in Deutschland. Ausbildung von Pferdetrainern
             auf der Basis der Equus-Sprache von Monty Roberts (A. Kutsch, *1967).
2010   Gründung einer Flow Akademie in Deutschland: Weiterbildung von Coaches zu Flow-Coaches,
            auf der Basis des psychologischen Flow-Verständnisses von Csikszentmihalyi Mihalyi
 

Was ist los mit Flow, mit ressourciv und mit Stratagemen?

Der Begriff des Flow wurde seit 1975 vom Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi im englischen Sprachraum verwendet und in einem empirisch-psychologischen Sinne verstanden. Auf Deutsch erschien sein Buch im Clett-Cotta Verlag unter dem Titel: "Das Flow-Erlebnis. Jenseits von Angst und Langeweile. Im Tun aufgehen".

Das ressourcive Verständnis von Flow beschränkt sich nicht auf die psychologische Ebene. Die Erfahrungen und experimentellen Praktiken zeigen, dass der Flow in sämtlichen lebendigen Bereichen eine transformierende Wirkungen hat, angefangen bei der Kommunikation über die Pädagogik und Führung bis hin zur Meditation.

In den 1980er Jahren wurden die Themen von Flow unter dem Begriff "HumanEnergie" bearbeitet und Johannes Gasser bezeichnete die einschlägigen Methoden als "Humantechnik". Das Wort "Technik" entspricht aber nicht der Würde des Menschen, da diese keine technisch zu bearbeitende Eigenschaft ist und deshalb "Humantechnik" nicht das angemessene Wort dieser Art von Einflussnahme ist.

Unter dem Einfluss der östlichen Kultur ergab es sich, diese Formen der Einflussnahme als "Stratageme" zu bezeichnen. Schon seit Jahrtausenden hatte die chinesische Tradition mit 36 Stratagemen gearbeitet. Harro von Senger publiziert 1992 im Scherz-Verlag, Bern, den ersten Band von: "Stratageme. Lebens- und Überlebenslisten aus drei Jahrtausenden". Die Arbeiten des Instituts für HumanEnergie und der Flow-Akademie zeigten auf, wie das listvolle Vorgehen nicht nur als Hinterlist, sondern vor allem als Vorderlist praktiziert werden kann, das heisst als sanfte, aber hocheffiziente Zuvorkommenheit. Die Basis davon sind Flow, erfahrene Förderlichkeit und Bewusstheit.

Der Begriff von "ressourciv" und "Ressourcivität" wurde von Johannes Gasser in den 1970er-80er Jahren im Rahmen der Forschungen zur Ursprünglichkeit eingeführt und 1994 als Qualitätsmarke "ressourciv®" registriert.

Dao - De - Wuwei

Dao und De sind die beiden Grundmomente des Dao De Jing, der "Bibel" des Daoismus. Johannes Gasser beschäftigt sich seit 1971 mit Forschung und Lehre zum Dao De Jing, dem Buch des Ursprungs und seinem Schwung

Dao entspricht in etwa dem  Prinzip der Exsource, das heisst der Ur-Ressource die man nicht benutzen kann, die nicht nachgefüllt werden muss und die ständig zur Verfügung steht, sofern der Mensch sich den Zugang dazu nicht versperrt.  Die Ressourcive  Philosophie nennt das Dao die "Wegung, die selbst ihren Weg bahnt".

De entspricht dem ressourciven Schwung und damit dem aktiven, aber anstrengungslosen Prinzip des Flow. De wird oft übersetzt mit "Tugend", "Tüchtigkeit" oder "Energie".

Das Wu-Wei (Nicht-Handeln) oder Wei-Wu-Wei (handeln durch nicht-handeln) bezieht sich auf das Verhältnis, das der Mensch zum Dao und seinem De hat. Mit handeln, wollen und machen wird das Dao verfehlt. Es braucht eine Form des dynamischen Nicht-Handelns (das Non-Handeln), um vom Dao geformt zu werden und dessen Wucht  zur Verfügung zu haben. Die Ressourcive Perspektive beschreibt dessen subtile Wirksamkeit durch die "Wucht des Lassens".